Ab Juli höhere Zuschüsse zur Energieberatung

Der Baugewerbeverband Westfalen mit Sitz in Dortmund informiert, dass zum 1. Juli 2012 die Zuschüsse für die qualifizierte Energieberatung in Wohngebäuden aufgestockt worden sind. Die „Vor-Ort-Beratung“ für ein bis zwei Familienhäuser wird künftig mit einem Zuschuss bis zu 400 Euro statt bisher 300 Euro gefördert. Bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten wurde die Förderung von 360 auf 500 Euro erhöht, eine thermographische Untersuchung der Gebäudehülle wird zusätzlich mit bis zu 100 Euro bezuschusst. Die Beratung muss durch einen zugelassenen Experten erfolgen, beispielsweise durch einen Energieberater im Handwerk. Die Energieberater im Handwerk, die unter http://www.energie-effizienz-experten.de/ gelistet sind, unterstützen auch bei der Inanspruchnahme der Fördermittel. Der Baugewerbeverband Westfalen begrüßt, dass die Fördermittel für die Energieberatung aufgestockt werden, weist aber darauf, dass weitere Anreize für Investitionen in energieeffizienten Wohnraum dringend nötig sind. Der Verband kritisiert, dass eine Entscheidung im Bundesrat zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern über Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden am 27. Juni 2012 abermals vertagt worden ist. Die Hängepartie im Bundesrat um die steuerliche Förderung energetischer Erneuerungsmaßnahmen dauert zum 1. Juli 2012 schon genau ein Jahr an.

28.06.2012, ko.

Die Bauverbände Westfalen mit Sitz in Dortmund vertreten als Arbeitgeber-, Wirtschafts- und Fachverbände 33 Bau-, 28 Dachdecker- und 10 Stuckateur-Innungen und die darin organisierten 4.000 baugewerblichen Unternehmen mit rund 40.000 Beschäftigten.